Aktuelles 


    • Schülermesse am 11. Mai.
    • Große Nachtwallfahrt der Männer organisiert vom KMB am 13. Mai. Einladung ist hier abrufbar.
    • Fragebogen für Kinder von P. Urs Maria für Sonntag, den 05. Juni ist unter Jugend verfügbar.


    Schautafel

    Wo Menschen ihr Leben in der Hand Gottes geborgen wissen, werden sie unverzagt auf ihre Zukunft zugehen und sich für Frieden und Gerechtigkeit engagieren. Sie werden Hoffnung haben und selbst noch in Situationen Hoffnung ausstrahlen, wo nach menschlichem Ermessen keine Hoffnung mehr ist.


    Organist Georg Paulmichl

    Mesner Anton Punt

    Hw. Peter Perkmann

    Pater im Benediktinerkloster Marienberg

    Pfarrer in Schlinig seit September 1986

    Pfarrer in Burgeis seit September 2019

    Hw. Dr. Martin Angerer

    Pater im Benediktinerkloster Marienberg

    Pfarrer in Burgeis von 1994 bis 2019

    Weiterhin Seelsorger von Burgeis

    Zum 80.sten Geburtstag wünscht Dir die Pfarre Burgeis vor allem Gottes Segen. Wenn auch die Gesundheit angeschlagen ist, der Geist ist noch rege! Für deine seelsorgliche Tätigkeit in den letzten 25 Jahren ist dir die Pfarrgemeinde zu Dank verpflichtet. Dein Eifer und die Sorge um das religiöse Leben in der Pfarrei sind bewundernswert. Die Pfarrei Burgeis hofft, dass du dein Hirtenamt weiterführen kannst, auch bei eingeschränkten Möglichkeiten.

    80 Jahre ist das Geschenk Gottes, das Gebet für dein Wohl das Geschenk der Pfarrgemeinde!

     

    Ad multos annos!

    Die Pfarrgemeinde


    Christen sind berufen, eins mit Jesus Christus und eins miteinander zu sein. Jesus hat versprochen, dort anwesend zu sein, wo zwei oder drei in seinem Namen beisammen sind. Gemeinde Christi ist überall dort vorhanden, wo Menschen im Namen Christi beisammen sind, um Gottesdiesnt zu feiern, um Mitmenschen zu helfen und um die frohe Botschaft Christi vom Reich Gottes weiterzusagen. Seit es Kirche gibt, sind Gläubige so zusammengekommen. Ihre Gemeinschaft wurde auch Pfarrei genannt. Diese wurde von den Ältesten, von Priestern oder Diakonen geleitet. Heute sind mehrere Gemeinden (Pfarreien) in Dekanaten, diese wiederum im Bistum (Diözese) zusammengefasst.

    Amtierender Pfarrgemeinderat

      • Köllemann Ulrike: Vorsitzende
      • Lechner Edwin:  Stellvertreter
      • Moriggl Stecher Irene: Schriftführerin und Medien
      • Moriggl Daniel: Vermögensverwaltung
      • Baldauf Stefan: Vermögensverwaltung-Stellvertreter
      • Moriggl Anton Josef: Verwaltung
      • Thanei Moriggl Frieda: Liturgie und Caritas
      • Plangger Jörg Monika: Liturgie
      • Felderer Andrea:   Caritas


    Die Pfarrei Burgeis bedankt sich recht herzlich für die wertvolle Mitarbeit in den letzten Jahren bei:

    Moriggl Sonja

    Paulmichl Martha

    Zwick Stefan


    "Alles Große in unserer Welt geschieht nur,

    weil jemand mehr tut,

    als er muss."

    Hermann Gmeiner


    Perspektivenwechsel


    Unsere Pfarrgemeinden sind Orte der Hoffnung.

    Nein, Tatsache ist,

    dass Gott hier nicht mehr wohnt.

    Ich glaube nicht,

    dass Freude möglich ist,

    dass es sich in Gemeinschaft besser lebt,

    dass wir einander radikal lieben sollen.

    Die Wahrheit ist,

    dass die Gemeinden kurz vor dem Aus stehen.

    Ich weigere mich zu glauben,

    dass wir Teil von etwas sind, das über uns selbst hinausreicht und

    dass wir verändert wurden, um zu verändern.

    Es ist doch ganz klar,

    dass Armut zu übermächtig ist,

    dass Rassismus nicht zu überwinden ist.

    Dass das Böse niemals zu besiegen sein wird.

    Ich kann unmöglich glauben,

    dass sich Dinge in der Zukunft zum Besseren wenden.

    Es wird sich herausstellen,

    dass Gott nicht helfen kann,

    und du liegst falsch, wenn du glaubst,

    Gott kann.

    Ich bin davon überzeugt:

    man kann Dinge nicht verändern.

    Es wäre eine Lüge, würde ich sagen:

    Gott kümmert sich!


    Perspektivenwechsel



    Lesen Sie jetzt den Text Zeile für Zeile von unten nach oben!


    © Linzer Bibelsaat Dezember 2015/Nr. 135 



    Am Sonntag

    Wo bleibt die Ehr? Sind viele Kirchen jetzt halb leer.

    Die Glocke ruft zum heiligen Ort, doch muss man weg zu Spiel und Sport.

    Mit Reisebus und mit der Bahn, kein Gottesdienst im Tagesplan.

    Einer rast im Auto durch die Welt, ein Anderer sein Feld bestellt.

    Der Dritte werkt am Haus, so treibt man Gottes Segen aus.

    Ist Sonntag nicht mehr Tag des Herrn, erlischt dem Leben Stern um Stern.

    Fällt eins, zieht’s andre mit hinein.

    Ist Gottes Wille nicht mehr Norm, verliert das Leben Halt und Form.

    Macht man zur rechten Zeit nicht kehrt, wird man auf andere Weis belehrt.

    Es löst sich alle Ordnung auf, das Unheil nimmt nun seinen Lauf.

    Nicht Gott lässt seine Welt im Stich, nein umgekehrt verhält es sich.

    Vergessen ist, wer für uns litt, drum folgt der Fluch Schritt auf Schritt und Tritt.

    Und einmal kommt das End, oh Christ! Was dann? Der Herr dein Richter ist!

    Ja, in den Himmel wächst kein Baum, Glück ohne Gott, bleibt ein Traum.


        Papst Johannes XXIII an seine Eltern


    "Nachdem ich Euer Haus mit ungefähr zehn Jahren verlassen habe, habe ich viele Bücher gelesen und viele Dinge gelernt, die Ihr mich nicht lehren konntet. Aber die wenigen Dinge, die ich bei Euch zu Hause gelernt habe, sind die köstlichsten und wichtigsten geblieben und beleben mit ihrer Wärme die vielen anderen, die ich später in so langen Studien- und Lehrjahren gelernt habe."

    Die 7 Sakramente


    SAKRAMENT kommt vom Lateinischen >sacramentum<, d.h. unverbrüchliche Besiegelung. Jesus Christus wird das UR-SAKRAMENT Gottes genannt, weil in ihm die Menschenliebe Gottes unverbrüchlich spürbar und bestätigt wurde. Die Kirche wird GRUND-SAKRAMENT genannt, weil in ihrer Gemeinschaft heute diese Menschenfreundlichkeit Jesu spürbar und erlebbar bleiben soll. Dies geschieht in der Kirche vor allem durch die Feier der 7 Sakramente: Taufe, Buße, Kommunion, Firmung, Krankensalbung, Ehe, Priesterweihe.



    Die ausgestreckten Hände der Kirche


    Die Kirche als der fortlebende Christus streckt in den Sakramenten die liebenden Hände Jesu Christi aus. Sie führt zur Begegnung mit Christus selber; sie lädt ein, sich seinen Händen anzuvertrauen. Christus hat heute keine anderen Hände als die der Kirche und jeder Pfarrgemeinde. In ihrer gelebten Gemeinschaft, in ihrer Spendung und Feier der Sakramente muss für Menschen in wichtigen Situationen des Lebens die Güte und Menschenliebe Gottes erfahrbar werden.



    Die grenzenlose Güte Gottes


    Dies heißt nicht, dass Gott mit seiner Liebe und Güte den Menschen ausschließlich in der Kirche und ihren Sakramenten begegnet. Vielmehr gilt: Die Wege Gottes sind vielfältig. So können Menschen durchaus schon etwas von jener Güte und Menschenfreundlichkeit erfahren, wo ihnen selber einmal Schuld vergeben oder neue Hoffnung geschenkt wurde.



    Sakramente sind Feiern des Glaubens


    Wir erleben und spüren, wenn wir mit anderen die Taufe oder Hochzeit in der Gemeinschaft der Kirche begehen, etwas von der gütigen und liebenden Hand Gottes. Wir erfahren hier, worauf wir uns verlassen können. Der Auftrag der Kirche ist es, die Hand Gottes ausgestreckt zu halten und erfahrbar zu machen. An jeden einzelnen liegt es, ob er diese Hand in den entsprechenden Lebenssituationen ergreift. Sakramente zeigen zwar die unverbrüchliche Treue Gottes an, der seine Hand nie zurückzieht, sie üben aber keine magische Kraft aus. Vielmehr verlangen sie ehrliche Bereitschaft, sich der Hand Gottes anzuvertrauen. Das meint > glauben<.

    Deshalb setzen Sakramente den Glauben voraus. Sie sind Feiern des Glaubens.


    Taufe

    Buße

    Erstkommunion

    Firmung

    Ehe

    Priesterweihe

    Krankensalbung

    „Die Seele erblickt durch die Fenster der Augen das Licht.

    Sie kennt das Herz und lässt viel davon

    in ihren Werken sichtbar werden.“


    Hildegard von Bingen (+ 1179)